Fixkosten

Abos und wiederkehrende Zahlungen: Überblick behalten

Streaming, Software, Mitgliedschaften: Kleine Beträge laufen unbemerkt weiter. So findest du sie, ordnest sie ein und entscheidest, was bleiben soll.

Warum Abos unsichtbar bleiben

Einzelne Abos kosten oft wenig, und genau das macht sie unauffällig. Dazu kommen Testphasen, die nach Ablauf automatisch in ein Bezahlmodell übergehen, und Jahresabos, deren Abbuchung nur einmal im Jahr auftaucht.

Bestandsaufnahme in drei Schritten

Schritt eins: Gehe deine Kontoauszüge der letzten drei bis zwölf Monate durch und markiere alle wiederkehrenden Abbuchungen. Schritt zwei: Prüfe zusätzlich dein E-Mail-Postfach nach Bestätigungen und Rechnungen, weil manche Abos über Zahlungsdienste oder Kreditkarten laufen.

Schritt drei: Schreibe jedes Abo mit Monatsbetrag, Abrechnungsrhythmus und Kündigungsfrist in eine Liste. Jahresbeträge teilst du durch zwölf, damit sie mit Monatsbeträgen vergleichbar sind.

Entscheiden und beenden

Eine einfache Frage hilft: Habe ich das in den letzten 30 Tagen genutzt und würde ich es heute erneut abschließen? Wer die Frage mit Nein beantwortet, kann kündigen. Wenn Anbieter den Online-Abschluss von kostenpflichtigen Dauerschuldverhältnissen ermöglichen, muss in Deutschland auch eine Kündigung über einen Button möglich sein. Die genauen Regeln hängen vom Vertrag ab, im Zweifel hilft eine Verbraucherberatung.

Trage die Fristen für das nächste Mal in den Kalender ein. Wie viel Platz Freizeit und Abos in deinem Budget haben, kannst du im Budgetrechner nachvollziehen.

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