Sparen und Ziele

Notgroschen: Wie groß sollte deine Reserve sein?

Eine Reserve schützt vor unerwarteten Ausgaben. Wie hoch sie sein sollte, hängt von deiner Lebenssituation ab – ein Orientierungsrahmen.

Wozu ein Notgroschen dient

Ein Notgroschen ist ein Geldpolster für Unvorhergesehenes: die kaputte Waschmaschine, die Autoreparatur oder eine Phase mit geringeren Einnahmen. Er soll schnell verfügbar sein und im Wert nicht schwanken. Mit Geldanlage hat er nichts zu tun, sondern mit Absicherung des Alltags.

Wie viele Monate sind üblich?

Als häufige Orientierung gelten drei bis sechs Monatsausgaben. Bei stabilem Einkommen und geringen Verpflichtungen reicht oft das untere Ende. Wer selbstständig ist, schwankende Einnahmen hat oder Kinder versorgt, plant tendenziell mehr ein.

Rechne dabei nicht mit deinem gesamten Monatsbudget, sondern mit den notwendigen Ausgaben: Wohnen, Energie, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität und laufende Verpflichtungen.

Wo liegt die Reserve?

Typisch sind ein Tagesgeldkonto oder ein separates Girokonto. In Deutschland schützt die gesetzliche Einlagensicherung Einlagen grundsätzlich bis zu 100.000 Euro pro entschädigungsfähiger Person und Bank. Konditionen und Anbieter unterscheiden sich, wir empfehlen keine einzelnen.

Bau die Reserve schrittweise auf, etwa mit einem festen Dauerauftrag am Gehaltstag. Mit dem Notgroschen-Rechner siehst du, wie lange das bei deiner Sparrate dauert.

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