Die Sparquote zeigt, welchen Anteil deines Nettoeinkommens du zurücklegst. Wir erklären, wie du sie berechnest und warum ein Wert für alle nicht existiert.
Was die Sparquote ist
Die Sparquote setzt den Betrag, den du monatlich zurücklegst, ins Verhältnis zu deinem Nettoeinkommen. Wer bei 2.400 Euro Netto 200 Euro zurücklegt, hat eine Sparquote von rund 8,3 Prozent. Die Rechnung ist einfach: Sparbetrag geteilt durch Nettoeinkommen, mal 100.
Warum es keinen richtigen Wert gibt
Du liest manchmal Richtwerte, etwa 10 bis 20 Prozent. Sie sind grobe Orientierungen und keine Vorgaben. Wie viel realistisch ist, hängt von Wohnkosten, Familiensituation, Einkommen, laufenden Verpflichtungen und der Lebensphase ab. Eine Person mit hoher Miete kann bei fünf Prozent eine gute Lösung gefunden haben, während bei niedrigen Fixkosten mehr möglich wäre.
Aussagekräftiger als der Vergleich mit anderen ist die Frage, ob deine Sparquote zu deinen Zielen passt.
Realistisch starten
Starte mit einem Betrag, den du auch in einem teureren Monat durchhältst, und richte ihn als Dauerauftrag direkt nach Zahlungseingang ein. Erhöhe ihn schrittweise, zum Beispiel bei einer Gehaltserhöhung oder wenn ein Vertrag endet.
Mit dem Budgetrechner siehst du deine aktuelle Sparquote, der Sparziel-Rechner zeigt, wie sie zu einem konkreten Ziel passt.